The Game

Ich kniete mit verbundenen Augen und auf dem Rücken gefesselten Armen im Raum, mein Körper der Tür zugewandt, durch die gleich mein Herr eintreten sollte.

Ich hatte ihn nie zuvor gesehen, wir hatten nur telefoniert und er hatte mir eindeutige Anweisungen, wie das 1. Treffen ablaufen sollte, gegeben.

Für einen Moment regte ich mich innerlich darüber auf, dass ich ihn als „mein Herr“ bezeichnet hatte, schließlich kannte ich ihn ja gar nicht und ich hatte jederzeit die Möglichkeit zu gehen. Nein, ich nahm mir vor, zu gehen. Man überschreitet nicht die 30, um sich dann von irgendwem Befehle geben zu lassen.

Die Hände hatte ich auf dem Rücken zu halten, meine Augen unter einem Schal verbunden, die Tür zu meiner Wohnung hatte angelehnt zu sein, ich hatte mich mit dem Gesicht zur Tür hinzuknien, den Kopf demütig gesenkt. Ich sollte schweigen und ihn erwarten. 
Ich hatte ein Mieder anzuziehen, halterlose Strümpfe, Strapse, einen String drunter. Alles in unschuldigem weiß und genau das hatte ich auch an. Ich hatte wenige Tage zuvor ein kleines Vermögen ausgegeben – was tat man nicht alles für seinen Dom….

Ich regte mich erneut auf, weil ich seinen Anweisungen tatsächlich in allem gefolgt bin.

Natürlich war ich hervorragend gecovert, aber ich hatte Angst; schreckliche, fürchterliche, panische Angst.
Dieser Fremde würde in meiner Wohnung stehen, ich hatte mich ihm völlig ausgeliefert, nicht nur durch die Verbundenen Augen, ich hatte meine Hände so gut ich konnte mit einem weichem Gürtel gefesselt, damit sie hinter dem Rücken blieben. Ich wollte ihm gehorchen, doch nun, da ich hier kniete, wußte, er würde innerhalb der nächsten Sekunden eintreten, nun wollte ich aufstehen, mir die Hände losmachen und meine Augen öffnen. Vor allem wollte ich die Tür schließen…..
Mit einem dominanten Mann zu telefonieren und auf seine Mails zu reagieren, war die eine Sache. Ihn mit verbundenen Augen und den Händen auf dem Rücken in meiner Wohnung zu empfangen eine ganz andere.

Doch ich blieb knien, demütig, schweigend und voller Angst und Aufregung, voller Scham und Lust auf das, was mich nun erwartete.

Würde ich ihm gefallen? Wenn ich nun seinen Erwartungen nicht entspräche? Wenn ich nicht leisten könnte, was er von mir wollte? Wenn er nun viel härter war als ich, wenn er meine Grenzen nun nicht einhielte, wenn er mich physisch und psychisch überfordern würde… was dann?  Am Telefon ist klar heraus gekommen, dass er um ein volles Jahrzenht erfahrener war als ich, da könnte ich wahrscheinlich nicht mithalten. 
Und wieso machte ich mir Gedanken darüber, ob ich ihm gefiele? Ich regte mich schon wieder auf. Er wollte das Treffen, also sollte er auch mit mir klar kommen!

Ich hörte die Tür aufgehen und wieder schließen - und war nicht mehr allein.

Ich spürte seinen Blick auf mir und ich schwieg, wie er es in den Anweisungen mir gesagt hatte.

Für einen ewigen Moment hielt er inne. Er stand einen endlosen Moment am Eingang  und betrachtete mich. Ich hörte ihn nicht atmen, ich spürte seine Anwesenheit und ich spürte ihn mich ansehen.
Die Röte stieg mir ins Gesicht, ich konnte nicht mehr leise atmen, mein Atem wurde ganz automatisch schneller und ich versuchte, das Keuchen zu unterdrücken.

Allmählich und sehr langsam fühlte ich ihn näher kommen, ich hörte seine Schritte auf mich zu und ich bemerkte den Genuß, der von ihm ausging, als er meine Angst und Scham sah.
Er blieb direkt vor mir stehen, betrachtete meinen Nacken, meinen nach vorn gebeugten Körper, meinen gesenkten Kopf.
Er besah sich meine Gürtelkonstruktion, die meine Arme hinten hielt, zog kurz daran, veränderte irgendetwas und ich spürte, meine Hände fester gefesselt, als ich es selbst gekonnt hatte.  In dem Moment wurde mir klar, dass ich mich nicht mehr allein befreien konnte und ganz automatisch drehte ich mich zu ihm, doch noch bevor ich etwas sagen konnte, traf seine Hand flink und recht fest meine Wange. „Mund zu!“ erinnerte er mich. Für einen Augenblick wollte ich protestieren, doch ich entschied mich anders. Ich beugte meinen Körper wieder nach vorne, sehnkte meinen Kopf erneut und schwieg.

„Meine brave, kleine Liebe.“ sagte er leise. Endlich – die vertraute, sanfte, ruhige Telefonstimme. Ich fühlte mich sofort wieder sicher.
Sanft berührten seine Finger meinen Kopf. „Da ist meine Kleine so mutig gewesen und hat mich tatsächlich eingelassen“flüsterte er. Er hob mein Kinn an und streichelte über mein Gesicht, berührte die Wange, die vom Schlag noch brannte und küsste mich sacht auf die Lippen. Dann drückte er meinen Kopf wieder herunter.

Er nahm mich an den Schultern und zog mich auf die Füsse, hinter mir griff er an den Gürtel, der meine Hände hielt und ging mit mir ins Wohnzimmer. Er setzte sich auf mein Sofa und drückte mich vor sich herunter, wieder auf die Knie. Noch immer trug ich die Augenbinde, noch immer schwieg ich, denn er hatte mir die Rederlaubnis noch nicht erteilt.
Er strich über meinen Kopf, meine Haare, seine Hände glitten an meinem Hals herunter, in mein Dékolletée und er hob meine Brust an, so dass die Brustwarzen nun ungeschützt und frei lagen. Er berührte meine Brust, knetete sie, streichelte sie, küsste sie – und schlug einmal laut klatschend darauf.
Ich zuckte zurück, doch ich unterdrückte einen Schrei, er nahm es wahr, dass ich meinen Mund zwar geöffnet hatte, aber schwieg und nach wenigen Sekunden von selbst wieder schloss. „Brav, sehr brav.“ sagte er und küsste mich lange und intensiv.
Dann nahm er meine Brust in seine große, heiße Hand und kniff in die inzwischen recht harte Knospe. Er drückte lange zu, sein Griff verfestigte sich und ich unterdrückte den Schrei, bis ich ihn nicht mehr halten konnte. Als ich dann endlich schrie, hörte er sofort auf und nahm mich in den Arm. Ich brauchte einen Moment der Beruhigung.

Er legte eine Art Schlinge um meinen Hals und führte mich so ins Schlafzimmer. Dort drückte er mich auf das Bett, drehte mich bäuchlings und mit wenigen Handgriffen fesselte er mich vollständig hilflos. Meine Knöchel, meine Knie, meine Oberschenkel hielt er mit harten Lederriemen eng zusammen geschnürt, an die Handfessel zog er weitere Seile, die nach hinten zu meinen Knöcheln gingen, er hielt das Seil sehr kurz, ich hatte keine Wahl, als ihm meine Fußsohlen entgegen zu strecken, meine Beine waren nun angewinkelt. An der Schlinge um meinen Hals befestigte er ein weiches Tuch, das er mit meinen Handfesseln verband. Es war weich und schnürte mir nicht die Kehle zu – darauf hatte er sehr geachtet, aber meine Angst war inzwischen zu Panik geworden und ich hatte das Gefühl, erwürgt zu werden.
Er bemerkte meine Angst, küsste mich zärtlich und beruhigte mich durch sein Streicheln und seine warme Stimme, die mir wieder und wieder zuflüsterte, wie schön ich sei, wie sehr er mich beschützte.

Für einen Moment atmete ich ruhig und fühlte mich sicher.
„Mund auf“ sagte er knapp, ich öffnete meinen Mund und im nächsten Moment hatte ich ein großes Stück Plastik darin, er hatte mich geknebelt. Vor Schreck habe ich diesen runden, unebenen Ball wieder ausgepuckt und keine Sekunde später flogen mir zwei Ohrfeigen ins Gesicht – kommentarlos. Was hätte er auch sagen sollen? Ich öffnete den Mund ein zweites Mal und wieder bekam ich den Knebel hinein. Er befestigte ihn an einem Band hinter meinem Kopf, ich spürte das Band sehr straff an meinem Gesicht.

Dann drehte er mich zur Seite, auf den Rücken konnte ich nicht, weil die Beine angewinkelt waren. Meine Brüste waren beide aus dem Mieder gewölbt, ich hörte das entflammen eines Streichholzes.

„HM HM !“ Gab ich von mir. Ich versuchte es deutlicher -“ NGAIN!“  Deutlicher konnte ich das „Nein“ nicht artikulieren. Er lachte fröhlich. An seinem Lachen hörte ich, dass er belustigt war, nicht wütend.
„Sagst Du das nochmal, bitte, komm, sag es noch mal.“ Hörte ich ihn spotten. Ich versuchte, den Kopf zu schütteln, doch sofort spürte ich das Tuch um meinen Hals und so blieb ich ruhig liegen.
„Weißt Du, meine Kleine, Du liegst hier vor mir, vollständig hilflos gefesselt, nichts kannst Du ohne meine Hilfe bewegen, nicht einmal drehen kannst Du Dich noch selbst, Deine Augen sind verbunden, Du bist geknebelt – und dass Du jetzt, in dieser Situation noch Widerstand leistest, immer noch „nein“ sagst – das spricht wirklich für Dich.“

Mit diesen Worten drehte er mich wieder auf den Bauch und Sekunden später zischte ein Rohrstock hart und kurz hintereinander 10 Mal auf meinen Po.
Hätte ich zappeln oder schreien können, hätte ich beides getan und hätte ich mich irgendwie wehren können oder weglaufen, dann hätte ich auch das getan. Tränen standen mir in den Augen, es hatte sehr weh getan, er hatte mich nicht vorbereitet und die Schläge waren ziemlich hart.

Er drehte mich wieder auf die Seite, ich spürte ihn neben mich aufs Bett setzen, er streichelte meinen Kopf, mein Gesicht, küsste meine Lippen und bat mich, ihm nicht mehr zu widersprechen, weil er mir den Widerstand sonst ein weiteres Mal austreiben müsse – und das wollten wir ja beide nicht…..
Seine Stimme klang wie die eines Mannes, der einem sehr kleinen Kind etwas erklärt und in mir regte sich große Wut. Ich wollte aufhören, ich wollte nicht mehr spielen, nicht mehr weiter machen, ich wollte losgebunden sein.

Er stand auf und ging durch den Raum, ich konnte nicht spüren, was er tat.
Ich fühlte sehr deutlich, wo er stand, ich hörte manchen Schritt von ihm, doch das war alles. Er sagte wenig, wenn, dann sprach er mich direkt an, ging er von mir weg, so schwieg er und ich konnte ihn nicht genau orten. Vor allem konnte ich nicht genau interpretieren, was er jetzt tat oder was er als nächstes vorhatte.
Ich wünschte mir, er würde endlich die Augenbinde abnehmen.

Er setzte sich wieder zu mir, nein, er setzte sich rittlings auf meinen Körper und strich wieder sanft über meine freiliegende Brust.
„Das wird jetzt weh tun, meine Kleine“ sagte er und im nächsten Augenblick schwabbte heißes Wachs auf meine rechte Knospe. Ich stöhnte auf. „Schschschsch…“ sagte er, „ich bin bei Dir“ und die nächsten Tropfen heißes Wachs trafen meine linke. Ich wand mich so gut ich es noch konnte, ich stöhnte und in mir bäumte sich mein Trotz auf. Ja, er war bei mir – darauf wollte ich in diesem Augenblick verzichten. Er tat mir diese Angst an und diesen Schmerz. Ich hasste ihn in diesem Moment, ich fürchtete ihn – was für mich aber wirklich der schlimmste Augenblick war, war jener als ich merkte, wie sehr ich ihm vertraute, wie sehr ich ihn liebte und wie wenig Angst ich eigentlich vor ihm hatte.
Eine ganze Weile spielte er mit dem heißen Wachs, knetete es auf meiner Brust, formte es zu gebilden, zog es von meiner Haut wieder ab, um es in der nächsten Sekunde erneut darauf zu träufeln.
Schließlich verlor er an diesem Spiel die Lust, ich hörte ihn die Kerze auspusten und weglegen. Doch noch saß er auf mir. Er griff neben sich und wedelte mit etwas in der Luft, ich spürte einen großen Luftzug, nach zwei oder drei solchen Zügen traf ein erster knallender Schlag meine Brust. Diesem Schlag folgten 5 weitere, die von Schlag zu Schlag härter wurden. Es war ein Lederpaddel, kurz und sehr geschmeidig.
Bisher hatte ich solche Gegenstände noch nicht auf der Brust gespürt.

Er küsste meine Brust lange, sog an meinen Brustwarzen, biss leicht hinein, knetete mit seiner Hand die andere Brust, wechselte ab, knabberte an der Haut.

Er stand auf und verließ das Zimmer. Von draußen rief er mir zu, dass er jetzt durchaus gehen könne…. wenn es keinen direkten Grund mehr zum Bleiben gäbe.
Ich fing fast in der selben Sekunde an, verzweifelt zu weinen. Ich konnte nicht schreien, der Knebel verhinderte das. Ich konnte ihn nicht abhalten, zu gehen, ich konnte nur innerlich bitten, dass er blieb.

Was hatte ich in diesem Moment für eine Angst!

Einige Minuten später -oder waren es schon einige Stunden später?- war er wieder neben mir, streichelte mich, beruhigte mich, sagte mir, dass er bliebe, küsste mich, tröstete mich, nahm mir die Angst.

Er erlöste mich von der Fessel, die meine Hände mit meinen Knöcheln verband, ich konnte die Beine wieder strecken. Er drehte mich auf den Rücken, ich lag nun auf meinen Händen, und er fing wieder an, meine Brust zu massieren. Er befreite sie von Wachsresten und er wusch sie. Dann strich er mit einem Wattebällchen eine Flüssigkeit auf meine Brust. Ich erkannte es nicht gleich, es war der scharfe Geruch von Alkohol.
Wieder spürte ich seine Hände, doch sie wahren nicht mehr so weich und warm, sie fühlten sich an, wie aus Gummi, als seien sie mit etwas beschichtet und kalt. Er nahm meine rechte Brust und knetete sie lange, ich hörte etwas aufreissen, ein rascheln, und spürte einen dünnen Stich durch den Hof meiner Knospe. Wieder stöhnte ich auf. Er küsste mich auf die Stirn. „Du machst das sehr gut, meine Kleine, sehr gut.“ Sagte er mir, streichelte mit seinem Handrücken mein Gesicht und stach erneut in den Hof.
Sechs Stiche bekam ich auf der rechten, sechs Stiche auf der linken Seite.
Jedesmal dauerte es lange, bis der Stich beendet war, er zog sich lang. Jedesmal küsste er mich, strich über mein Gesicht, lobte und beruhigte mich.
Ich zuckte nach den ersten Stichen nicht mehr weg, ich präsentierte ihm meine Brust, es gefiel mir, ich bäumte mich ihm entgegen.
Als er fertig war, rutschte er auf meine Beine, öffnete die Haken meines Mieder und strich es zu den Seiten auf.
Ich fühlte ihn an meinem Körper, er küsste meinen Bauch, biss mich, kratzte über mich. In der Luft surrte eine kleine Peitsche, die den oberen Bereich meines Busen traf, meinen Bauch und die er gekonnt bis hintunter zum Venusberg führte.

Er stand nun ganz auf und zog mich vom Bett. Er öffnete die Riemen um meine Beine und ich dachte, es sei nun vorbei, doch noch war ich nicht abgespielt und auch er hatte noch etwas vor.
Meine Hände blieben auf dem Rücken gefesselt, meine Augen blieben verbunden, doch ich konnte laufen und auch den Knebel entfernte er.
Er packte mich fest am Oberarm und ging mit mir ins Wohnzimmer.
Dort setzte er sich auf die Couch und ließ mich vor sich knien.

Lange Zeit schwieg ich, spürte seine Hände auf meinem Gesicht und Hals.
„Meine Kleine, hatten wir ein Safewort ausgemacht?“ fragte er mich nach einer Weile leise.
Wir hatten kein Safewort ausgemacht, ich bekam ein schlechtes Gewissen. „Antworte mir.“ sagte er streng.
„Wir haben kein Safewort aufgemacht.“ antwortete ich. Eine Ohrfeige flog in mein Gesicht.
„Antworte mir noch einmal, meine Kleine.“ sagte er leise, fast zärtlich. Ich schluckte meine Tränen herunter. „Wir haben kein Safewort ausgemacht, mein Herr.“ flüsterte ich heiser.

„Weißt Du, wie gefährlich das ist, was Du hier heute getan hast?“ fragte er streng. Ich nickte, wollte aber widersprechen, ihm sagen, dass ich ihm doch vertraute, doch er legte seine Finger auf meinen Mund und ließ mich schweigen. Seine Stimme wurde sehr streng, eiskalt und hart.
Er erzählte mir sämtliche Risiken, die ich eingegangen bin, erklärte, wie gefährlich es sei, was ich getan hatte, dass ich ein großes Glück gehabt hatte, mich mit ihm getroffen zu haben, denn er sei ein „Guter“ und dann eröffnete er mir, dass er mir diese Naivität jetzt austriebe.

Darauf nahm er mich und legte mich quer über seinen Schoß. Er öffnete mir die hinteren Strapse, zog mir den String herunter und schob das offene Mieder nach oben.
Mein Po lag offen und bloß vor ihm. Ich fühlte mich sehr ungeschützt, sehr bloßgelegt. Ich fühlte mich unsicher und ängstlich. Wenn er mir wenigstens den String angelassen hätte! Ich weiß, meine Haut hätte das nicht geschützt, aber ich hätte mich nicht so nackt, klein und beschämt gefühlt.

Die ersten Schläge waren bereits sehr hart, sie kamen nur mit der Hand, doch sie krachten und klatschten laut und ich schrie bereits nach wenigen Schlägen.
Er hörte nach vielleicht 30 oder 35 Schlägen auf, griff neben sich und sagte mir, dass ich nun eine Haarbürste spüren würde, im selben Augenblick klatschte sie unbarmherzig auf mich ein, ich zappelte, wand mich und schrie.
Sein Griff um mich war fest, ich lag sicher über seinem Schoß.
Doch so schön einerseits das sichere und gleichzeitig ausgelieferte Gefühl war, so schlimm taten andererseits die Schläge weh, meine Beine zuckten und zappelten, ich versuchte, aus seinem Griff zu kommen und von seinem Schoß zu rutschen.
Doch es half nichts, ich weinte, ich schrie, ich zappelte und bat ihn, aufzuhören, doch er machte weiter.
Irgendwann spürte ich eine Art Erlösung, ich wurde ruhig unter den harten Hieben, ich zuckte, ja, ich weinte auch, doch ich wurde innerlich sehr ruhig.

Als er das merkte, hörte er auf. Mein Po brannte, er streichelte mich sanft, doch selbst das Streicheln tat weh.
Nach einer ganzen Weile öffnete er mir die Handfesseln und ließ mich aufstehen.
Er umarmte mich lange, während ich an seiner Schulter weinte. Irgendwann hob er mich hoch und trug mich ins Schlafzimmer, dort legte er mich aufs Bett und legte sich neben mich.

Er streichelte mich so lange, bis ich aufgehört hatte, zu weinen.
Mit einer Hand hielt er mich fest in seinem Arm, mit der anderen rollte er mir langsam die Augenbinde hoch.
Für einen Augenblick hielt ich die Augen noch geschlossen. Die Binde war vollständig abgenommen und irgendwann bat er mich, die Augen zu öffnen:

Ich sah in ein wundervoll lachendes Gesicht, schon etwas älter, einige Fältchen, einige graue Haare.
Er lachte mich an, seine Augen blitzten stolz und er küsste mich lange.
Er sagte mir, wie stolz er auf mich sei und dabei streichelte er meine Stirn und umfuhr die Konturen meines Gesichtes.
Vorsichtig entfernte er Nadel für Nadel aus meiner Brust, sah mir dabei in die Augen, küsste mich, wenn es weh tat, sprach mir seinen Stolz aus.
Ich fühlte mich so erlöst bei ihm, die Angst war zu Vertrauen geworden.

Ich lachte auch, endlich, die Angst hatte ein Ende, ich war sicher und geborgen und ich hatte einen neuen Herrn.


2 Antworten to “The Game”

  1. Annika, du solltest deine Geschichten veröffentlichen, weiss nicht so, aber sie sind wirklich profihaft geschreiben. Ich danke dir dass ich sie lesen durfte. Gruss

  2. Du hast Potenzial Bücher zu schreiben
    Du hast viel in Deiner Fantasie und Du schreibst so, dass sich der Leser damit indentifizieren kann,
    bzw die Leser es mitfühlen können was die Personen in Deiner Geschichte erleben. Mach weiter so

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